Focaccia mit Rosmarin und Tomaten ist ein italienischer Klassiker, der ganz ohne Fleisch auskommt und trotzdem richtig satt macht. Das luftige Fladenbrot mit seiner goldenen Kruste und den aromatischen Kräutern passt zu jeder Tageszeit – ob als Beilage, Snack oder Hauptgericht mit Salat.
Focaccia mit Rosmarin und Tomaten
Zutaten
Methode
- Mehl in eine große Schüssel geben. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
- Hefewasser, 4 EL Olivenöl und Salz zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten (ca. 8 Minuten von Hand oder 5 Minuten in der Küchenmaschine).
- Teig zugedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Ein Backblech (ca. 30x40 cm) mit 2 EL Olivenöl einfetten. Teig auf das Blech geben und mit den Händen flach drücken, sodass er das ganze Blech bedeckt.
- Mit den Fingerspitzen tiefe Mulden in den Teig drücken. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
- Kirschtomaten halbieren. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und kurz in 1 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne anrösten, bis sie duften – das verstärkt das Aroma.
- Tomaten und gerösteten Rosmarin auf dem Teig verteilen, restliches Olivenöl darüber träufeln und mit grobem Meersalz bestreuen.
- Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Focaccia 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.
- Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Warm oder lauwarm servieren.
Notizen
Warum Focaccia so gut für dich ist
Eine Portion Focaccia liefert dir rund 320 kcal, 8 g Eiweiß und 5 g Ballaststoffe – vor allem, wenn du Vollkornmehl untermischst. Das Olivenöl im Teig und als Topping bringt einfach ungesättigte Fettsäuren mit, die laut PubMed zur Herzgesundheit beitragen können. Die Tomaten liefern Vitamin C und Lycopin, Rosmarin punktet mit ätherischen Ölen, die antioxidativ wirken. Ein kleiner Trick für noch mehr Geschmack: Röste die Rosmarinnadeln kurz in etwas Olivenöl an, bevor du sie über den Teig streust – das verstärkt das Aroma enorm und ersetzt die Würze, die sonst von Speck oder Schinken käme.
Der Kniff für luftige Focaccia
Das Geheimnis liegt im Teig: Lass ihn zweimal gehen – einmal nach dem Kneten, dann nochmal auf dem Blech. Drücke mit den Fingerspitzen tiefe Mulden in den Teig, bevor du ihn backst; dort sammelt sich das Olivenöl und sorgt für die typischen goldenen Stellen. Verwende lauwarmes Wasser für die Hefe, damit sie optimal arbeitet, und gib eine Prise Zucker dazu – das beschleunigt die Gärung. Wenn du den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lässt, entwickelt er noch mehr Geschmack und wird besonders bekömmlich.
Varianten und Serviervorschläge
Du kannst die Focaccia nach Belieben belegen: Oliven, Paprikastücke, dünne Zwiebelringe oder Feta-Würfel passen hervorragend. Für eine herzhafte Variante streue geriebenen Parmesan über den Teig, bevor er in den Ofen kommt. Serviere die Focaccia warm mit einem frischen Salat oder als Beilage zu Falafel mit Joghurt-Dip – die Kombination ist mediterran und macht richtig satt. Als Meal-Prep-Option kannst du die Focaccia in Stücke schneiden und einfrieren; aufgetaut und kurz im Ofen aufgebacken schmeckt sie fast wie frisch.
Wie lange hält sich Focaccia?
Frisch gebackene Focaccia schmeckt am besten am selben Tag, bleibt aber in einem Baumwolltuch oder einer Papiertüte bei Raumtemperatur 2-3 Tage saftig. Im Kühlschrank wird sie schneller trocken, deshalb lieber bei Zimmertemperatur lagern. Eingefroren hält sie sich bis zu 3 Monate; vor dem Servieren einfach 10 Minuten bei 180 Grad aufbacken.
Kann ich Focaccia auch vegan backen?
Ja, klassische Focaccia ist von Natur aus vegan, solange du keinen Käse oder Honig hinzufügst. Der Teig besteht nur aus Mehl, Wasser, Hefe, Olivenöl und Salz. Achte darauf, dass dein Belag ebenfalls pflanzlich bleibt – Tomaten, Rosmarin, Oliven und Zwiebeln sind perfekt.
Focaccia mit Rosmarin und Tomaten ist ein unkompliziertes Rezept, das immer gelingt und jeden begeistert. Probier es aus und genieße den Duft von frisch gebackenem Brot in deiner Küche.





