Tepache

Tepache

Tepache ist ein traditionelles mexikanisches Getränk, das aus fermentierter Ananas entsteht und deinen Darm mit natürlichen probiotischen Kulturen verwöhnt. In nur wenigen Tagen zauberst du aus Ananasschalen, Wasser und etwas Zucker ein erfrischendes, leicht prickelndes Getränk, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch deine Darmflora unterstützt – alles in einem Glas, ohne komplizierte Zubereitung.

▶  Als Web Story ansehen

Tepache

Tepache

Ein traditionelles mexikanisches Getränk aus fermentierter Ananas, das probiotische Kulturen liefert und erfrischend schmeckt.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Snack
Küche: International
Kalorien: 85

Zutaten
  

  • 1 Stk Ananas (mit Schale)
  • 100 g brauner Zucker
  • 1500 ml Wasser
  • 1 Stk Zimtstange
  • 3 Stk Nelken

Methode
 

  1. Die Ananas gründlich waschen, aber nicht schälen. Das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden und die Schale in Streifen schneiden.
  2. Ananasschale und -stücke in ein großes, sauberes Glas (mindestens 2 Liter) geben.
  3. Zucker und Wasser in einem Topf kurz erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  4. Das abgekühlte Zuckerwasser über die Ananas gießen. Zimtstange und Nelken hinzufügen – wichtig: erst nach dem Abkühlen, damit die natürlichen Hefen auf der Ananasschale aktiv bleiben.
  5. Das Glas mit einem sauberen Tuch oder locker mit einem Deckel abdecken (nicht luftdicht verschließen) und bei Raumtemperatur 24 bis 48 Stunden fermentieren lassen.
  6. Täglich probieren: Wenn der Geschmack angenehm fruchtig-säuerlich ist, die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und in Flaschen füllen.
  7. Im Kühlschrank lagern und innerhalb von 5 bis 7 Tagen genießen. Täglich kurz öffnen, um Druck abzulassen.

Notizen

Nährwerte pro Portion: 85 kcal · Eiweiß 1g · Kohlenhydrate 18g (davon Zucker 15g) · Fett 0g · Ballaststoffe 2g
Die Fermentationszeit kannst du nach Geschmack anpassen: 24 Stunden für ein milderes, süßeres Getränk; 48 Stunden für mehr Säure und Komplexität.
Verwende unbedingt eine unbehandelte Ananas, da auf der Schale die natürlichen Hefen sitzen, die für die Fermentation nötig sind.
Im Kühlschrank hält sich Tepache etwa 5 bis 7 Tage. Öffne das Gefäß täglich kurz, um überschüssige Kohlensäure entweichen zu lassen.

Warum Tepache deinem Körper guttut

Tepache liefert pro Portion etwa 85 kcal und ist reich an natürlichen probiotischen Kulturen, die während der Fermentation entstehen. Diese lebenden Mikroorganismen können die Darmflora positiv beeinflussen und die Verdauung unterstützen, wie PubMed zeigt. Die Ananas selbst steuert Vitamin C und das Enzym Bromelain bei, das entzündungshemmend wirken kann. Mit nur 18 g Kohlenhydraten und 15 g natürlichem Zucker pro Portion ist Tepache eine leichtere Alternative zu gekauften Limonaden. Wichtig: Gib die Gewürze erst nach dem Abkühlen des Zuckerwassers hinzu, damit die wilden Hefen auf der Ananasschale aktiv bleiben und die Fermentation optimal startet.

So gelingt dir die perfekte Fermentation

Der Schlüssel zu einem gelungenen Tepache liegt in der richtigen Temperatur und Hygiene. Verwende ein sauberes Glas (am besten mit kochendem Wasser ausgespült), damit unerwünschte Bakterien keine Chance haben. Die Fermentation funktioniert am besten bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad – zu kalt, und die Hefen arbeiten langsam; zu warm, und das Getränk kann zu sauer werden. Nach 24 bis 48 Stunden beginnt die Flüssigkeit leicht zu schäumen und entwickelt einen angenehm fruchtigen, leicht säuerlichen Duft. Probiere täglich, bis dir der Geschmack zusagt: Je länger die Fermentation, desto weniger süß und intensiver wird das Aroma. Siebe dann die Feststoffe ab und stelle das fertige Tepache kalt, um die Fermentation zu stoppen.

Varianten und kreative Ideen

Klassisch wird Tepache mit Zimt und Nelken gewürzt, aber du kannst auch Ingwer, Sternanis oder eine Chilischote für eine pikante Note hinzufügen. Manche mögen es süßer und geben nach der Fermentation noch etwas Honig oder Agavensirup dazu. Serviere Tepache pur über Eis, mische es mit Mineralwasser für eine spritzige Schorle oder verwende es als Basis für Cocktails. Die abgesiebten Ananasschalen kannst du ein zweites Mal ansetzen – die zweite Charge wird etwas milder, aber immer noch lecker. Wenn du mehr probiotische Getränke magst, probiere auch Gurken-Joghurt-Suppe für eine erfrischende, cremige Alternative.

Wie lange ist Tepache haltbar?

Im Kühlschrank bleibt Tepache etwa 5 bis 7 Tage frisch. Verschließe das Glas gut, aber öffne es täglich kurz, um überschüssige Kohlensäure entweichen zu lassen – sonst kann der Druck zu stark werden. Je länger es steht, desto saurer wird es durch die fortschreitende Fermentation.

Kann ich Tepache auch ohne Zucker machen?

Zucker ist für die Fermentation notwendig, da die Hefen ihn in Alkohol und Kohlensäure umwandeln. Ohne Zucker findet keine Gärung statt. Der größte Teil des Zuckers wird während der Fermentation abgebaut, sodass das fertige Getränk deutlich weniger süß ist als zu Beginn.

Genieße dein selbstgemachtes Tepache eiskalt an warmen Tagen oder als erfrischenden Aperitif – ein Stück mexikanische Tradition, das deinem Darm und deinem Gaumen gleichermaßen schmeichelt.

Newsletter von Daily Light CircleRezepte, saisonale Tipps und Impulse für Sport & Gesundheit. Das Anmeldeformular wird von unserem Newsletter-Anbieter Brevo geladen. Dabei wird deine IP-Adresse an Brevo übertragen.Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung