Schnittlauch-Kimchi bringt die würzige Schärfe koreanischer Fermentation in deine Küche – und das ganz ohne stundenlanges Einlegen. Du schneidest frischen Schnittlauch, vermischst ihn mit Gochugaru, Sesamöl und einer Prise Salz, lässt alles kurz ziehen, fertig. Alles in einem Topf, wenig Abwasch, maximaler Geschmack. Das Ergebnis ist knackig, aromatisch und passt perfekt zu Reis, gegrilltem Fleisch oder als würziger Topping auf deiner Bowl.
Schnittlauch-Kimchi
Zutaten
Methode
- Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
- Knoblauch schälen und fein hacken, Ingwer schälen und reiben.
- Schnittlauch in eine Schüssel geben, Gochugaru, Sesamöl, Knoblauch, Ingwer und Salz hinzufügen.
- Alles gründlich mit den Händen oder einem Löffel vermengen, dabei den Schnittlauch leicht drücken, damit er Saft abgibt.
- Kimchi mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit die Fermentation beginnt und die Aromen sich entfalten.
- Mit gerösteten Sesamsamen bestreuen und servieren oder in einem sauberen Glas im Kühlschrank aufbewahren.
Notizen
Warum Schnittlauch-Kimchi deinem Darm guttut
Schnittlauch-Kimchi liefert pro Portion rund 45 kcal, 2 g Protein und 3 g Ballaststoffe – und ist dabei reich an sekundären Pflanzenstoffen aus Schnittlauch und Chili. Fermentierte Lebensmittel wie Kimchi unterstützen die Darmflora durch probiotische Kulturen und fördern die Vielfalt der Mikrobiota, wie PubMed zeigt. Schnittlauch selbst enthält Allicin und Vitamin K, die entzündungshemmend wirken und die Verdauung anregen. Wichtig: Lass das Kimchi nach dem Mischen mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Fermentation beginnt und die Aromen sich entfalten – so bleiben die wertvollen Kulturen aktiv.
Die Zutaten im Überblick
- Schnittlauch: Liefert Vitamin K, Folsäure und schwefelhaltige Verbindungen, die die Verdauung unterstützen.
- Gochugaru (koreanische Chiliflocken): Bringt Schärfe und Capsaicin, das den Stoffwechsel ankurbelt und die Durchblutung fördert.
- Sesamöl: Enthält ungesättigte Fettsäuren und verleiht dem Kimchi sein typisch nussiges Aroma.
- Knoblauch und Ingwer: Wirken antibakteriell, fördern die Fermentation und stärken das Immunsystem.
So servierst du Schnittlauch-Kimchi am besten
Schnittlauch-Kimchi ist vielseitig: Serviere es als Beilage zu gebratenem Reis, Ramen oder gegrilltem Hähnchen. Es passt auch hervorragend auf eine Skyr-Bowl mit Beeren und Nüssen, wenn du einen herzhaften Kontrast suchst, oder als würziges Topping auf Ofenkartoffeln. Du kannst das Kimchi auch mit gehackten Frühlingszwiebeln oder gerösteten Sesamkörnern verfeinern. Im Kühlschrank hält es sich in einem verschlossenen Glas bis zu 2 Wochen – der Geschmack wird mit der Zeit intensiver und saurer.
Wie lange ist Schnittlauch-Kimchi haltbar?
Im Kühlschrank bleibt Schnittlauch-Kimchi in einem sauberen, luftdichten Glas bis zu 14 Tage frisch. Je länger es steht, desto saurer und intensiver wird der Geschmack durch die fortschreitende Fermentation.
Kann ich Schnittlauch-Kimchi auch mild zubereiten?
Ja, reduziere einfach die Menge an Gochugaru oder ersetze es teilweise durch mildes Paprikapulver. So bleibt das Aroma erhalten, die Schärfe wird aber deutlich zahmer.
Schnittlauch-Kimchi ist der perfekte Einstieg in die Welt der Fermentation – schnell, unkompliziert und unglaublich aromatisch. Probier es aus und bring koreanische Würze auf deinen Teller.





