Dieser Apfel-Quark-Auflauf ist komplett vegetarisch und trotzdem richtig sättigend – perfekt, wenn du Lust auf etwas Süßes hast, aber nicht auf leere Kalorien stehen möchtest. Der cremige Quark liefert hochwertiges Protein, die Äpfel bringen natürliche Süße und Ballaststoffe, und das Ganze kommt warm und duftend aus dem Ofen. In nur 40 Minuten steht ein Dessert oder Frühstück auf dem Tisch, das auch am nächsten Tag noch schmeckt.
Apfel-Quark-Auflauf
Zutaten
Methode
- Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) mit Butter einfetten.
- Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Optional in einer Pfanne mit etwas Zimt kurz anschwitzen, bis sie leicht weich werden – das verstärkt das Aroma.
- Eier trennen. Eigelb mit Honig oder Ahornsirup cremig rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
- Quark, Haferflocken, Zimt und Backpulver zur Eigelbmasse geben und vorsichtig verrühren. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben, damit die Masse luftig bleibt.
- Die Hälfte der Apfelwürfel unter die Quarkmasse heben, die andere Hälfte für oben aufheben.
- Masse in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und die restlichen Apfelwürfel obenauf verteilen. Mit etwas Zimt bestäuben.
- Im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen, bis der Auflauf goldbraun und fest ist. Warm oder lauwarm servieren.
Notizen
Warum dieser Auflauf so gut für dich ist
Eine Portion Apfel-Quark-Auflauf liefert dir rund 18 Gramm Protein – das unterstützt den Muskelerhalt und hält lange satt, wie PubMed zeigt. Der Quark ist zudem fermentiert und enthält lebende Kulturen, die deine Darmflora unterstützen können. Damit diese Kulturen erhalten bleiben, rührst du den Quark erst zum Schluss unter die Eimasse und backst den Auflauf bei moderater Hitze. Die Äpfel steuern Ballaststoffe und Vitamin C bei, die Eier liefern Vitamin D und B-Vitamine. Mit nur 285 Kalorien pro Portion ist der Auflauf ein leichter Genuss, der dich trotzdem satt macht.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
- Magerquark: Liefert hochwertiges Protein und probiotische Kulturen für die Darmgesundheit.
- Äpfel: Bringen natürliche Süße, Ballaststoffe und Vitamin C – ideal für die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Zutaten.
- Eier: Sorgen für Bindung, Fluffigkeit und liefern zusätzlich Protein und Vitamin D.
- Haferflocken: Machen den Auflauf sättigend und liefern komplexe Kohlenhydrate sowie Beta-Glucan.
So gelingt der Auflauf perfekt
Der entscheidende Trick: Rühre den Quark erst ganz zum Schluss unter die aufgeschlagene Eimasse und vermeide starkes Rühren – so bleibt die Masse luftig und die probiotischen Kulturen im Quark überleben die moderate Backtemperatur besser. Backe den Auflauf bei 180 Grad Ober-/Unterhitze, nicht heißer, damit er nicht austrocknet. Die Apfelstücke kannst du vorher kurz in der Pfanne mit etwas Zimt anschwitzen – das verstärkt das Aroma und macht sie weicher. Wenn du magst, probiere auch Beeren-Quark als kalte Alternative oder Skyr mit Apfel und Nüssen für ein schnelles Frühstück.
Kann ich den Apfel-Quark-Auflauf vorbereiten?
Ja, du kannst den Auflauf am Vorabend zubereiten, abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Er hält sich dort bis zu 3 Tage und schmeckt kalt oder aufgewärmt. Zum Aufwärmen einfach 10 Minuten bei 150 Grad in den Ofen geben oder portionsweise in der Mikrowelle erwärmen.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Granny Smith bringen Frische und Biss, süße Sorten wie Gala oder Jonagold machen den Auflauf milder. Du kannst auch beide mischen, um ein ausgewogenes Aroma zu bekommen. Schäle die Äpfel nur, wenn du eine ganz feine Konsistenz möchtest – die Schale liefert zusätzliche Ballaststoffe.
Mit diesem Apfel-Quark-Auflauf holst du dir ein warmes, proteinreiches Gericht auf den Tisch, das sich auch prima vorbereiten lässt. Wenn du deine Nährwerte im Blick behalten möchtest, hilft dir unser Ernährungstagebuch dabei, deine Mahlzeiten zu dokumentieren.





