Dieses Erdnuss-Gemüse-Curry mit Reis ist komplett vegetarisch und trotzdem richtig sättigend – cremig, würzig und in 30 Minuten fertig. Die Erdnussbutter macht die Sauce samtig und liefert gesunde Fette, während Kichererbsen und buntes Gemüse für Protein und Vitamine sorgen. Perfekt für alle, die nach einem langen Tag schnell etwas Nahrhaftes auf den Tisch bringen wollen.
Erdnuss-Gemüse-Curry mit Reis
Zutaten
Methode
- Reis nach Packungsanweisung kochen.
- Öl in einer großen Pfanne oder Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin 2 Minuten glasig dünsten.
- Currypaste zugeben und unter Rühren 1 Minute anrösten, damit sich die Aromen entfalten.
- Kokosmilch, Gemüsebrühe und Erdnussbutter einrühren, gut verrühren und aufkochen lassen.
- Kichererbsen (gut abgespült), Paprika, Brokkoli und Karotte zugeben. Bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
- Mit Sojasauce und Limettensaft abschmecken.
- Erdnüsse in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis sie duften – das verstärkt den nussigen Geschmack.
- Curry mit Reis anrichten, mit gerösteten Erdnüssen und frischem Koriander garnieren.
Notizen
Warum dieses Curry so gut für dich ist
Eine Portion liefert 18 Gramm pflanzliches Eiweiß aus Kichererbsen und Erdnüssen – das unterstützt den Muskelerhalt und hält lange satt, wie PubMed in einer Übersichtsarbeit zu Hülsenfrüchten zeigt. Die Kombination aus Reis und Kichererbsen verbessert die Eiweißqualität, weil sich die Aminosäuren ergänzen. Mit 12 Gramm Ballaststoffen pro Portion unterstützt das Curry außerdem die Verdauung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Die Erdnüsse liefern einfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Ein kleiner Zubereitungs-Kniff: Röste die Erdnüsse kurz ohne Fett in der Pfanne an, bevor du sie über das Curry streust – das verstärkt den nussigen Geschmack und ersetzt die Röstaromen, die sonst von Fleisch kämen.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
- Kichererbsen: Liefern pflanzliches Protein, Eisen und Ballaststoffe – die Basis für ein sättigendes Curry.
- Erdnussbutter: Macht die Sauce cremig und bringt gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium mit.
- Paprika und Brokkoli: Stecken voller Vitamin C, das die Eisenaufnahme aus den Kichererbsen verbessert.
- Kokosmilch: Sorgt für die typische Cremigkeit und mildert die Schärfe der Currypaste.
So gelingt das Curry perfekt
Der entscheidende Trick für maximalen Geschmack: Röste die Currypaste kurz in etwas Öl an, bevor du die Kokosmilch zugibst. Dadurch entfalten sich die Aromen der Gewürze voll und die Sauce bekommt mehr Tiefe. Gib die Kichererbsen erst nach den Aromaten hinzu und spüle sie vorher gut ab – das reduziert den Natriumgehalt und macht das Curry bekömmlicher. Wenn du magst, kannst du die Erdnussbutter mit etwas heller Sojasauce mischen, bevor du sie einrührst – das bringt zusätzliche Umami-Tiefe. Frischer Koriander kommt erst ganz zum Schluss drauf, damit er seine Frische behält.
Kann ich das Curry vorbereiten?
Ja, das Erdnuss-Gemüse-Curry eignet sich hervorragend für Meal Prep. Du kannst es bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – die Aromen ziehen sogar noch nach. Den Reis kochst du am besten frisch oder wärmst ihn separat auf. Zum Mitnehmen füllst du Curry und Reis in getrennte Boxen, so bleibt der Reis locker.
Welche Varianten gibt es?
Du kannst das Gemüse nach Saison und Vorrat variieren: Zucchini, Aubergine, Spinat oder Pak Choi passen genauso gut. Statt Kichererbsen funktionieren auch Tofu-Würfel – diese vorher trockentupfen und in der Pfanne knusprig anbraten. Wer es schärfer mag, gibt frische Chiliringe oder Sambal Oelek dazu. Als Alternative zu Reis schmecken Vollkornnudeln, Quinoa oder frisches Fladenbrot. Wenn du ein ähnliches Gericht mit Joghurt magst, probier auch die Falafel mit Joghurt-Dip.
Genieß dein cremiges Curry – es wärmt, sättigt und bringt Farbe auf den Teller.





