Palak Paneer ist ein cremiges indisches Spinat-Curry mit würzigem Paneer-Käse – komplett vegetarisch und trotzdem richtig sättigend. Die leuchtend grüne Sauce aus frischem Spinat umhüllt die goldbraun gebratenen Käsewürfel und macht jede Gabel zu einem aromatischen Erlebnis. Wenn du indische Küche liebst, aber auf Fleisch verzichten möchtest, ist dieses Gericht genau richtig.
Palak Paneer
Zutaten
Methode
- Paneer in Würfel schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl von allen Seiten goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomate würfeln. Spinat waschen und grob hacken.
- Im selben Topf Kreuzkümmel kurz ohne Fett anrösten, bis er duftet – das setzt die ätherischen Öle frei und bringt Tiefe. Dann Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten.
- Tomatenwürfel, Kurkuma, Garam Masala und Salz einrühren und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind.
- Spinat und Wasser zugeben, umrühren und bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist.
- Die Spinatsauce mit einem Pürierstab grob pürieren – sie darf ruhig noch etwas Struktur haben.
- Gebratenen Paneer unterrühren und weitere 2 Minuten erwärmen. Mit frischem Koriander garnieren und servieren.
Notizen
Warum Palak Paneer so gut für dich ist
Eine Portion Palak Paneer liefert etwa 18 g Protein aus Paneer und Spinat – ideal für Muskelerhalt und Sättigung, wie PubMed zeigt. Der Spinat steuert reichlich Eisen, Folsäure und Vitamin K bei, während der Paneer als frischer Käse probiotische Kulturen und Kalzium liefert. Damit der Körper das pflanzliche Eisen aus dem Spinat optimal aufnehmen kann, enthält das Rezept Tomaten – ihr Vitamin C verbessert die Eisenverfügbarkeit deutlich. Mit nur 320 kcal pro Portion ist das Curry leicht, aber durch Protein und Ballaststoffe lange sättigend.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
- Spinat: Liefert Eisen, Folsäure und Vitamin K für Blutbildung und Knochengesundheit.
- Paneer: Frischer indischer Käse mit viel Protein und Kalzium, bleibt beim Braten fest.
- Tomaten: Sorgen für natürliche Säure, Umami und Vitamin C – verbessern die Eisenaufnahme aus dem Spinat.
- Garam Masala: Klassische indische Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom und Zimt – bringt Wärme und Tiefe.
So gelingt dir das perfekte Palak Paneer
Der entscheidende Trick für intensiven Geschmack: Röste die Gewürze – Kreuzkümmel, Korianderpulver und Garam Masala – kurz in etwas Öl an, bis sie duften. Das setzt die ätherischen Öle frei und ersetzt die Röstaromen, die sonst vom Fleisch kämen. Brate den Paneer in einer beschichteten Pfanne goldbraun an, bevor du ihn in die Spinatsauce gibst – so bleibt er außen knusprig und innen cremig. Gib den Spinat erst nach den Tomaten hinzu und lass ihn nur kurz zusammenfallen, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Wenn du magst, kannst du zum Schluss einen Löffel Joghurt unterrühren – das macht die Sauce noch cremiger, ohne die Konsistenz zu verwässern.
Kann ich Palak Paneer vorbereiten?
Ja, Palak Paneer eignet sich hervorragend für Meal Prep. Du kannst das Curry bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – die Aromen werden sogar noch intensiver. Erwärme es sanft in der Pfanne oder Mikrowelle und rühre bei Bedarf etwas Wasser unter, falls die Sauce zu dick geworden ist. Den Paneer kannst du auch separat anbraten und erst beim Servieren zur Sauce geben, damit er seine Textur behält.
Womit serviere ich Palak Paneer am besten?
Traditionell wird Palak Paneer mit Basmatireis oder Naan-Brot serviert. Für eine kohlenhydratärmere Variante passt auch Blumenkohlreis oder ein einfacher Gurkensalat mit Joghurt-Dressing. Wenn du es gerne schärfer magst, gib frische grüne Chilis oder Chiliflocken dazu. Das Curry schmeckt auch kalt als Brotaufstrich oder als Füllung für Wraps – einfach mit etwas Hummus kombinieren und du hast ein schnelles Mittagessen für unterwegs.





