Kaiserschmarrn mit Apfelmus ist ein fluffiger, zerrissener Pfannkuchen aus Österreich – ganz ohne Fleisch und trotzdem richtig sättigend. Die goldbraun gebackenen Stücke werden mit Puderzucker bestäubt und mit fruchtigem Apfelmus serviert. Perfekt für ein gemütliches Frühstück oder als süße Hauptmahlzeit am Wochenende.
Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Zutaten
Methode
- Eier trennen. Eigelb mit Milch, Mehl, Zucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren.
- Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Rosinen unterrühren.
- Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Den Teig hineingeben und zu einem dicken Pfannkuchen backen, bis die Unterseite goldbraun ist (ca. 5-7 Minuten).
- Pfannkuchen wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen (ca. 4-5 Minuten). Mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zerreißen und noch 2-3 Minuten weiterbacken, bis die Stücke leicht karamellisieren.
- Kaiserschmarrn auf einen Teller geben, mit Puderzucker bestäuben und mit Apfelmus servieren.
Notizen
Warum Kaiserschmarrn so gut tut
Eine Portion Kaiserschmarrn mit Apfelmus liefert etwa 520 kcal, 14 g Eiweiß, 72 g Kohlenhydrate und 18 g Fett. Die Eier im Teig steuern hochwertiges Protein bei, das für den Muskelerhalt wichtig ist – PubMed zeigt, dass tierisches Eiweiß alle essenziellen Aminosäuren in guter Bioverfügbarkeit liefert. Das selbstgemachte Apfelmus bringt Ballaststoffe und natürliche Fruchtsüße, während die Milch im Teig Kalzium für die Knochen beisteuert. Ein Tipp für noch mehr Geschmack: Rühre die Rosinen erst kurz vor dem Backen unter den Teig, damit sie saftig bleiben und nicht verbrennen.
So gelingt der perfekte Kaiserschmarrn
Der entscheidende Trick für besonders fluffigen Kaiserschmarrn: Trenne die Eier und schlage das Eiweiß steif, bevor du es vorsichtig unter den Teig hebst. So wird der Pfannkuchen schön luftig. Backe ihn in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun, wende ihn einmal und zerreiße ihn dann mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke. Lass die Stücke noch kurz weiterbacken, bis sie leicht karamellisieren – das sorgt für den typischen Röstgeschmack. Wenn du es noch fruchtiger magst, probier auch Beeren-Quark als Beilage.
Kann ich Kaiserschmarrn vorbereiten?
Ja, das Apfelmus kannst du gut einen Tag vorher kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Den Kaiserschmarrn selbst solltest du frisch zubereiten, damit er schön fluffig bleibt. Reste kannst du abgedeckt bis zu einem Tag im Kühlschrank lagern und in der Pfanne oder im Ofen kurz aufwärmen – sie verlieren dann etwas an Luftigkeit, schmecken aber immer noch gut.
Welches Mehl eignet sich am besten?
Klassisch wird Kaiserschmarrn mit Weizenmehl Type 405 gemacht, das gibt die feinste Konsistenz. Du kannst aber auch die Hälfte durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen, das bringt etwas mehr Ballaststoffe und einen nussigeren Geschmack. Vollkornmehl macht den Teig etwas schwerer, ist aber eine Option, wenn du mehr Nährstoffe möchtest – dann eventuell etwas mehr Milch zugeben, damit der Teig nicht zu fest wird.
Kaiserschmarrn mit Apfelmus ist ein Klassiker, der immer gelingt und die ganze Familie glücklich macht. Wenn du deine Nährstoffzufuhr im Blick behalten möchtest, hilft dir unser Ernährungstagebuch dabei.





