Rettich-Kimchi ist ein fermentiertes koreanisches Gericht, das deinen Darm mit probiotischen Kulturen verwöhnt und gleichzeitig durch seine Schärfe den Stoffwechsel ankurbelt. In einem einzigen Glas entsteht ein knackiger, würziger Snack, der sich wochenlang hält und zu vielen Gerichten passt. Die Zubereitung ist einfacher als gedacht: Rettich salzen, würzen, fermentieren lassen – fertig ist dein selbstgemachtes Superfood für die Darmgesundheit.
Rettich-Kimchi
Zutaten
Methode
- Rettich waschen, schälen und in dünne Scheiben oder Stifte schneiden.
- Rettich in eine Schüssel geben, mit Meersalz vermengen und 30 Minuten ziehen lassen, damit Wasser austritt.
- Rettich gut abtropfen lassen und überschüssiges Wasser ausdrücken – so bleibt das Kimchi knackig und wird nicht matschig.
- Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
- In einer kleinen Schüssel Knoblauch, Ingwer, Gochugaru, Zucker, Sesamöl und Sesamsamen zu einer Paste verrühren.
- Gewürzpaste mit dem abgetropften Rettich und den Frühlingszwiebeln gründlich vermengen.
- Kimchi fest in ein sauberes Glas drücken, sodass keine Luftblasen bleiben, und mit einem Deckel verschließen.
- Glas bei Raumtemperatur 2–3 Tage fermentieren lassen, täglich kurz öffnen, um Gase entweichen zu lassen.
- Nach der Fermentation im Kühlschrank aufbewahren und als Beilage oder Topping genießen.
Notizen
Warum Rettich-Kimchi deinem Körper guttut
Dieses Gericht liefert pro Portion etwa 45 kcal, 2 g Eiweiß, 8 g Kohlenhydrate und 3 g Ballaststoffe – ideal als kalorienarmer, nährstoffreicher Snack. Der Fermentationsprozess erzeugt lebende Milchsäurebakterien, die deine Darmflora unterstützen und die Verdauung fördern. PubMed bestätigt, dass fermentierte Lebensmittel wie Kimchi die Mikrobiota positiv beeinflussen und Entzündungen im Darm reduzieren können. Rettich selbst steckt voller Vitamin C und sekundärer Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken. Wichtig: Erhitze das fertige Kimchi nicht stark, damit die probiotischen Kulturen aktiv bleiben – genieße es roh oder nur leicht erwärmt als Beilage.
Die Hauptzutaten und ihre Stärken
- Rettich: Liefert Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung anregen und das Immunsystem stärken.
- Knoblauch und Ingwer: Enthalten ätherische Öle und Gingerol, die entzündungshemmend wirken und den Stoffwechsel aktivieren.
- Gochugaru (koreanische Chiliflocken): Bringt Schärfe durch Capsaicin, das die Durchblutung fördert und den Kalorienverbrauch leicht erhöht.
- Meersalz: Entzieht dem Rettich Wasser, schafft das richtige Milieu für die Fermentation und konserviert das Kimchi natürlich.
So gelingt die Fermentation zu Hause
Der entscheidende Trick: Rettich nach dem Salzen gut abtropfen lassen und erst dann mit der Gewürzpaste mischen – so bleibt das Kimchi knackig und wird nicht matschig. Verwende ein sauberes Glas mit Deckel, drücke die Masse fest hinein, damit keine Luftblasen bleiben, und lasse es bei Raumtemperatur 2–3 Tage fermentieren. Öffne das Glas täglich kurz, um Gase entweichen zu lassen. Nach der Fermentation wandert das Kimchi in den Kühlschrank, wo es noch intensiver im Geschmack wird und sich mehrere Wochen hält. Probiere es als Beilage zu Reis, in einer Bowl mit Hüttenkäse mit Radieschen oder als würziges Topping auf Vollkornbrot.
Wie lange ist selbstgemachtes Kimchi haltbar?
Im Kühlschrank bleibt Rettich-Kimchi bis zu 4 Wochen frisch und entwickelt mit der Zeit einen intensiveren, säuerlicheren Geschmack. Achte darauf, dass die Masse immer von etwas Flüssigkeit bedeckt ist und verwende stets sauberes Besteck, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Kann ich Kimchi auch mild zubereiten?
Ja, reduziere einfach die Menge an Gochugaru oder ersetze es teilweise durch mildes Paprikapulver. Der fermentierte, säuerliche Geschmack bleibt erhalten, nur die Schärfe wird deutlich zahmer – perfekt, wenn du empfindlich auf Chili reagierst.
Genieße dein selbstgemachtes Rettich-Kimchi als knackige, probiotische Beilage, die deinem Darm und deinem Gaumen gleichermaßen guttut.





