Zutaten
Methode
- Hefe in lauwarmer Milch mit Zucker auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis sie schäumt.
- Mehl, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben, Hefemilch zugießen und zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 30–40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. In einer großen Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer Hitze langsam 15–20 Minuten goldbraun rösten, dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Dieser Schritt ersetzt den Röstgeschmack von Speck und bringt natürliche Süße und Tiefe.
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (ca. 30 × 40 cm) leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Hefeteig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und auf das Blech legen. Rand etwas hochziehen, damit die Füllung nicht überläuft.
- Geröstete Zwiebeln gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Eier, Schmand und Salz in einer Schüssel verquirlen. Die Mischung über die Zwiebeln gießen und vorsichtig verteilen. Kümmel darüberstreuen.
- Zwiebelkuchen im vorgeheizten Ofen 25–30 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und der Rand goldbraun ist.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, in Stücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.
Notizen
Nährwerte pro Portion: 380 kcal · Eiweiß 12g · Kohlenhydrate 42g (davon Zucker 7g) · Fett 18g · Ballaststoffe 4g
Zwiebelkuchen schmeckt warm am besten, ist aber auch kalt ein Genuss. Im Kühlschrank hält er sich abgedeckt 2–3 Tage. Du kannst ihn portionsweise einfrieren und bei Bedarf im Ofen aufbacken.
Für mehr Würze streue geriebenen Bergkäse oder Emmentaler über die Füllung. Wenn du den Teig etwas nährstoffreicher machen möchtest, ersetze 100 g Weißmehl durch Vollkornmehl.
Serviere den Zwiebelkuchen mit einem grünen Salat oder einem Glas Federweißer – so wird er zum perfekten Herbstgericht.
