Zutaten
Methode
- Gib Weizenmehl, Roggenmehl, Sauerteig-Starter und 300 ml lauwarmes Wasser in eine große Schüssel und verrühre alles zu einem groben Teig.
- Lass den Teig 30 Minuten ruhen (Autolyse), damit das Mehl Wasser aufnehmen kann.
- Löse das Salz in den restlichen 50 ml Wasser auf und knete es in den Teig ein, bis er glatt und elastisch ist (ca. 10 Minuten von Hand oder 5 Minuten in der Küchenmaschine).
- Decke die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lass den Teig bei Raumtemperatur 12–18 Stunden gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
- Knete den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durch, forme ihn straff zu einem runden oder länglichen Laib und lege ihn in einen bemehlten Gärkorb (oder eine Schüssel mit Geschirrtuch).
- Lass den Teig weitere 2–3 Stunden bei Raumtemperatur gehen, bis er beim Fingertest langsam zurückfedert.
- Heize den Backofen mit einem gusseisernen Topf (mit Deckel) auf 250 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Stürze den Teigling vorsichtig in den heißen Topf, schneide die Oberfläche mit einem scharfen Messer kreuzweise ein, setze den Deckel auf und backe 30 Minuten.
- Nimm den Deckel ab, reduziere die Temperatur auf 220 °C und backe weitere 20 Minuten, bis das Brot goldbraun ist und hohl klingt, wenn du auf die Unterseite klopfst.
- Lass das Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest – so bleibt die Krume saftig und die Kruste knusprig.
Notizen
Nährwerte pro Portion: 190 kcal · Eiweiß 6g · Kohlenhydrate 38g (davon Zucker 1g) · Fett 1g · Ballaststoffe 3g
Bewahre das Brot in einem Brotkasten oder Leinenbeutel auf – so bleibt es 5–7 Tage frisch. Eingefrorene Scheiben kannst du direkt im Toaster aufbacken.
Für ein herzhafteres Aroma ersetze einen Teil des Weizenmehls durch Roggen- oder Dinkelmehl. Saaten wie Sonnenblumenkerne oder Leinsamen machen das Brot noch nährstoffreicher.
Achte darauf, dass dein Sauerteig-Starter aktiv und blasig ist, bevor du ihn verwendest – nur so geht der Teig gut auf und entwickelt sein volles Aroma.
